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Nachwachsende Rohstoffe

Nachwachsende Rohstoffe sind land- und forstwirtschaftlich erzeugte Produkte, die einer Verwendung im Nichtnahrungsbereich zugeführt werden. Im Jahr 2003 wurden auf etwa 8 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche derartige Pflanzen angebaut. Verwendung finden sie z.B. als Dämmstoffe, Schmierstoffe und Hydraulikflüssigkeiten oder als Arzneimittel. Die häufigste Anwendung ist jedoch der Ersatz oder Zusatz von Kraftstoffen für Automobile.

Traditionelle und neuartige Nutzungsformen nachwachsender Rohstoffe

Nachwachsende Rohstoffe werden seit Tausenden von Jahren von Menschen verwendet. Holz für Papier und Möbel, Schafwolle und Baumwolle für Kleidung, Stroh für Strohdächer, Weidenruten für Körbe und viele weitere.

Nachwachsende Rohstoffe werden aber bereits seit Zehntausenden von Jahren zur Energiegewinnung benutzt. Die kontrollierte Nutzung des Feuers ist möglicherweise der wesentliche Unterschied zwischen Tier und Mensch und bereits die Neandertaler benutzten den nachwachsenden Rohstoff Holz für ihre Holzfeuer. Holz wird seitdem bis heute in Öfen, Kaminen und im offenen Feuer verbrannt, um Wärme zu gewinnen. Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe zur Energiegewinnung – die energetische Biomassenutzung – soll nun aus ökologischen Gründen ausgeweitet werden.

Im Sinne der Ökologie wird folgende Überlegung angestellt:

Da Biomasse für ihr Wachstum genauso viel Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre entzieht, wie es später bei der Verbrennung erzeugt, ist die Kohlenstoffdioxid-Bilanz ausgeglichen. Die Atmosphäre wird durch diese Form der energetischen Nutzung nicht weiter mit Kohlenstoffdioxid angereichert. Der Anbau sollte möglichst nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus erfolgen.

Die Problematik der nachwachsenden Rohstoffe

Wenn über die Ausweitung der Nutzung der Nachwachsenden Rohstoffe nachgedacht wird, sollte aber auch bedacht werden welche Folgen ihre traditionelle Nutzung hat.

Einer der wenigen Mahner in diesem Zusammenhang ist Asit Datta, Erziehungswissenschaftler an der Universität Hannover. Er schreibt dazu:

"Gerade in den "Krisenjahren" 1983/84 hat es in den 5 vom Hunger am meisten betroffenen Sahelländern – Burkina Faso, Mali, Niger, Senegal und Tschad – eine Rekordernte von Baumwolle gegeben: 154.000 Tonnen gegenüber 22.700 Tonnen im Jahr 1961/62. (...) Die Tatsache, dass in Dürrejahren Baumwolle sehr wohl, Getreide aber nicht angebaut werden kann, hat weniger mit Regen, als vielmehr mit der Politik der jeweiligen Regierung und der Politik der Hilfsorganisationen zu tun" 1).

Weitere kürzlich bekannt gewordene Beispiele:

  • Die Austrocknung des Aralsees, weil das Wasser seiner Zuflüsse zur Bewässerung von Baumwollfeldern verwendet wird
  • der Arten- und Regenwaldverlust infolge des Holzeinschlags
  • die Abholzung der letzten borealen Urwälder zum Zwecke der Papiergewinnung
  • aber auch die Gefahr der Ausrottung der verschiedenen Nashorn Arten, weil aus dem Pulver des Nasenhorns ein Potenzmittel für den asiatischen Markt hergestellt wird
  • die Vernichtung großer Flächen der Steppe in der Sahelzone für die Brennholzgewinnung, mit dem Effekt, dass die Wüste Sahara vergrößert wird.

Weitere Beispiele lassen sich ohne große Schwierigkeiten finden.

Rohstoffe vom Acker werden meistens nicht ökologisch erzeugt

In Deutschland hat der Einsatz von Biodiesel und die verstärkte Nutzung und der Anbau nachwachsender Rohstoffe, wie Hanf oder Chinaschilf, oder auch Zuckerrüben (siehe Foto), stark zugenommen. Sie haben ein modernes und umweltfreundliches Image und sie versprechen den Landwirten darüberhinaus ein stätiges zusätzliches Einkommen.

In Österreich betreibt die Umweltschutzorganisation Global 2000 eine Kampagne zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Auch Franz Alt gehört zu den Befürwortern der energetischen Nutzung der N. Das Hauptargument der Befürworter lautet Klimaschutz.

Die Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau AGÖL weist darauf hin, dass nur ein verschwindend geringer Anteil des Rapses kontrolliert biologisch erzeugt wird. Der große Rest gedeiht zumeist auf ehemals stillgelegten Feldern. 1993 waren es noch rund 62.000 Hektar, die mit Raps bestellt wurden. 1995 hatte sich die Fläche schon mehr als verfünffacht. Raps ist damit die Nummer eins unter den nachwachsenden Rohstoffen.

Ein wichtiger Grund für diesen Zuwachs ist nach Einschätzung der Bund-Länder Arbeitsgruppe Nachwachsende Rohstoffe die Möglichkeit der Gülleausbringung auf diesen Feldern. Die Landwirte brauchen durch den Rapsanbau ihre Gülle nicht mehr außerbetrieblich zu entsorgen oder den Viehbestand zu reduzieren. Außerdem ist es gestattet, N. auf stillgelegten Feldern anzubauen und zwar ohne die Stillegungsprämie in Höhe von durchschnittlich 375 Euro pro Hektar zu verlieren. Auf diese Weise ist der Anbau von Raps dreifach profitabel: Keine Kosten für die umweltgerechte Entsorgung der Gülle, die EU-Subventionen müssen nicht zurückgezahlt werden und durch den Verkauf des Raps kann nochmal eine Einnahme erzielt werden. Anstatt Stillegungsprämien zu gewähren, könnte die EU aber auch Umwandlungsprämien zahlen, um die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft zu belohnen.

Biodiesel ist auch von der Mineralölsteuer befreit.

Gegensätzliche wirtschaftliche Interessen

Der Anbau von Öl-liefernden Pflanzen, wie Raps oder Sonnenblume, erfolgt in der EU häufig auf subventionierten Stillegungsflächen und stellt somit für landwirtschaftliche Betriebe einen nicht unerheblichen finanziellen Anreiz dar, wobei die Anbaukapazitäten an Öl-liefernden Pflanzen in Europa aufgrund amerikanischer Wirtschaftsinteressen beschränkt sind (Blair-House-Abkommen).

Energetische Biomassenutzung verschärft die Nahrungsmittelknappheit

"1975 verkündete der damalige (brasilianische) Staatspräsident Ernesto Geisel den nationalen Plan Proálcool". Als Ersatz für Benzin soll Alkohol aus Zucker gewonnen werden. Am Beispiel dieses Versuchs lassen sich die Folgen solcher Maßnahmen veranschaulichen: Der Staat half mit 5 Milliarden Dollar Proalcool-Krediten, mit denen die schon bestehenden Zuckerimperien ihre Pflanzungen zu 100 Prozent, die Modernisierung ihrer Brennereien zu 90 Prozent finanzierten. Die 100 Millionen armer und ärmster Brasilianer hatten die Folgen zu tragen: Rund 200 gigantische Zuckerrohrplantagen und Fabriken verdrängten den Anbau von Lebensmitteln wie Reis, Mais und Bohnen. Tausende von Kleinbauern und Pächtern wurden durch die Großfarmen verdrängt, und sie wanderten zum Großteil in die Slums der Großstädte aus und vergrößerten die ohnehin große Masse der Arbeitslosen. Die Zuckeralkoholindustrie gehört zu den größten und rücksichtslosesten Umweltzerstörern Brasiliens. Für jeden Liter Alkohol gibt es ein Kilo weniger Reis oder Bohnen für die armen Leute, lautet eine einfache Rechnung des Wirtschaftsexperten Fernando Homem de Melo. Ein Verbrechen, Millionen Hektar guten Bodens für die Ernährung der Autos zu bepflanzen, wenn zwei Drittel der Bevölkerung unterernährt sind, so der Ökologe und Ingenieur Jose Lutzenberger. Millionen von Kleinbauern und Pächtern wurden besitz- und arbeitslos, nur ein kleiner Teil von ihnen findet für einige Wochen Arbeit auf den Zuckerplantagen – unter unglaublichen Bedingungen als Tagelöhner und Saisonarbeiter: 12 bis 14 Stunden am Tag müssen sie arbeiten, um die Akkordnorm zu erfüllen.

Die Wirtschaft Brasiliens wuchs schnell, noch schneller wuchs der Hunger. (...) Wenn auch Armut und Hungersnot in Brasilien keine Neuheit sind, so ist die Situation der Armen doch noch viel schlimmer geworden. Zwei Drittel der Bevölkerung leben in Brasilien in Armut und ein Großteil davon sogar in absoluter Armut.

35 Millionen Kinder leben am Rand der Gesellschaft." 2)

Die nachwachsenden Rohstoffe stehen in Brasilien also in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Die zentrale Frage, die sich stellt, ist: Ist es möglich auf der Erde Nahrungsmittel für eine wachsende Weltbevölkerung in ausreichender Menge zu produzieren, nebenbei einen wachsenden Energiebedarf mit Energie aus nachwachsenden Rohstoffen zu befriedigen, immer mehr Flächen für Städte, Wirtschaft und Verkehr bereitzustellen und gleichzeitig Naturräume zu erhalten?

Anlässlich der UNO-Wüstenkonferenz (im September 1997) ist im Hamburger Abendblatt zu lesen:

"Weltweit nehmen die Acker- und Weideflächen jährlich um 10 Millionen Hektar ab. Allein bis zum Jahr 2000 wird vermutlich noch mal eine landwirtschaftliche Fläche verloren gehen, die der achtfachen Fläche Deutschlands entspricht. Mehr als ein Viertel aller landwirtschaftlich nutzbaren Flächen der Erde drohen zu versteppen oder zu verwüsten. Weil der Boden ausgelaugt wird, weil Pflanzen auf ungeeigneten Böden wachsen und sie so zerstören. Hungersnöte, die schon heute Millionen Menschen in den Südlichen Ländern quälen, werden die Folge sein. Wissenschaftler befürchten einen Treck von Milliarden von Menschen rund um den Globus, wenn der Trend nicht gestoppt wird". 3)

Gleichzeitig werden immer mehr Acker und Weideflächen mit Beton und Asphalt versiegelt. Das Wachsen der Städte und der Straßennetze sind die Hauptursache hierfür.

Allem Anschein nach muss die oben gestellte zentrale Frage mit "Nein" beantwortet werden. Es ist, angesichts der gegenwärtigen Verlustraten an Ackerland, nicht möglich Nahrungsmittel in ausreichender Menge für eine wachsende Weltbevölkerung zu produzieren, wenn Nahrungsmittelanbau mit dem Anbau nachwachsender Rohstoffe um die Agrarflächen konkurriert.

Industriestaaten als Negativ-Vorbild

Es wäre vielleicht noch vertretbar über die verstärkte energetische Nutzung der N. nachzudenken, wenn der Energieverbrauch weltweit sinken würde und die Zahl der Automobile abnähme. Aber das Gegenteil ist der Fall. Seit dem Erscheinen des Berichtes "Die Grenzen des Wachstums" 1972 ist die Zahl der Autos, von über 250 Millionen, auf über 560 Millionen im Jahre 1993 gestiegen – in diesem Jahr erschien der Bericht "Die neuen Grenzen des Wachstums" – und die Zahl der Autos wächst prozentual schneller als die Weltbevölkerung.

Wenn man an China denkt, fallen einem unter anderem Tausende von Menschen auf Fahrrädern ein, welche die Hauptverkehrsstraßen bevölkern. Was wäre wenn diese Massen auch Auto fahren würden? Was wäre nötig, um den wachsenden Energiehunger der Bürgerinnen und Bürger Chinas zufrieden zu stellen?

Reiner Klingholz schreibt dazu:

"Und die Chinesen erweisen sich als konsumfreudige Kunden: Zwischen 1981 und 1991 hat sich die Zahl der Waschmaschinen in den städtischen Haushalten verdreizehnfacht, die der Farbfernseher versiebzigfacht und die der Kühlschränke verhundertfacht. Als nächstes stehen Autos auf der Wunschliste. Erst zwei Millionen fuhren Ende 1992 durchs Land. Die chinesische Produktion hatte sich in den drei Jahren davor jeweils verdoppelt, konnte die Nachfrage aber nicht annähernd decken. Würde man die Entwicklung linear fortschreiben, hätte schon im Jahr 2005 jeder einen eigenen Wagen. Würden die Chinesen dann auch noch soviel Benzin verfahren wie beispielsweise die Deutschen, dann flösse durch die Autos mehr als die Hälfte der Weltölförderung des Jahres 1992." 4)

China ist nur ein Beispiel. In Indien, Brasilien, Nigeria und anderen Ländern der dritten Welt ist eine ähnliche Entwicklung festzustellen. Daraus folgt eine wachsende Nachfrage nach Rohstoffen allgemein, aber auch gegenüber nachwachsenden Rohstoffen.

Nahrungsmittel sind bereits heute auf dem Weltmarkt knapp

In dem 1997er Bericht "Zur Lage der Welt" des Washingtoner World Watch Institute wird darauf hingewiesen, dass die Weltgetreideproduktion pro Kopf seit 1984 zurückgeht. Schuld an diesem Rückgang ist einerseits die Zunahme der Weltbevölkerung, andererseits aber die Abnahme der landwirtschaftlichen Flächen durch Urbanisierung und Industrialisierung, die Zunahme der Erosion, absinkende Grundwasserspiegel und die Zunahme von Dürren verursacht durch die Erderwärmung infolge des Treibhauseffekts.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt in diesem Zusammenhang ist der so genannte "China-Faktor":

"Regional führend im Wirtschaftswachstum ist China. Die chinesische Wirtschaft wuchs von 1990 bis 1995 um zwei Drittel. Angesichts eines Bevölkerungswachstums von etwas mehr als einem Prozent pro Jahr bedeutet das, dass sich das Einkommen von 1,2 Milliarden Menschen in nur fünf Jahren um 60 Prozent erhöht hat. Ein großer Teil dieses Einkommens wird auf den Konsum tierischer Produkte verwandt. In dieser fünfjährigen Zeitspanne hat sich der Getreideverbrauch Chinas um 40 Millionen Tonnen erhöht, wovon 33 Millionen verfüttert und 7 Millionen direkt als Nahrung verbraucht wurden." 5)

Das Beispiel China zeigt, dass die Länder der 3. Welt aller Wahrscheinlichkeit nach den gleichen Weg gehen werden wie die Industrieländer. Diese nachmachende Entwicklung nach dem Motto: "Wie im Westen, so auf Erden" wird überall auf der Erde betrieben. Es ist daher nicht auszuschließen, dass die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für die Gewinnung nachwachsender energetischer Rohstoffe also auch in China, Indien, Brasilien und so weiter stattfinden wird, mit dem Effekt, dass die zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel noch weiter verknappt werden.

Leidtragende dieser Situation werden vor allem die Armen der südlichen Länder, insbesondere Afrikas und Südamerikas sein. Während China aufgrund seiner wirtschaftlichen Stärke in der Lage ist die Getreideeinfuhren zu finanzieren, werden die meisten chronischen Hungerländer Afrikas dies nicht können. Das heißt, sie sind auf Nothilfe aus Industrieländern angewiesen, die aber immer schwieriger wird.

Skizzen einer angepassten Energiewirtschaft

Die Lösung des scheinbaren Dilemmas – Hitzeplanet Erde, wenn die Menschheit auf die energetische Nutzung der nachwachsenden Rohstoffe verzichtet oder Hungerplanet Erde wenn sie es nicht tut – ist (theoretisch) nicht allzu schwierig. Kurz skizziert muss die Effizienz der Energieausnutzung dramatisch ansteigen und auf Energie verschwendenden Verbrauch verzichtet werden.

Hierzu gehört gerade eine Neuorganisation des Verkehrsbereichs, die zu einer Reduzierung des PKW-Bestandes führen sollte. Vorreiter hierfür ist die autofreie Bewegung. Auch der Flugverkehr, mit seinen hohen Wachstumsraten, wäre zu reduzieren.

Energiesparender Hausbau, beispielsweise durch Passivhäuser, ist ein wesentlicher Aspekt. Jährlich wird im Durchschnitt für Bau und Betrieb von Gebäuden etwa 50% der gesamten in Deutschland erzeugten Energie verbraucht.

Der Bau von Einfamilien- und Reihenhäusern sollte darum und wegen des hohen Infrastrukturaufwandes, zum Beispiel für Straßenbau, in Ballungsgebieten in Frage gestellt werden.

Wind- und Solarenergieerzeugung müssen massiv ausgebaut werden. Die Erzeugung von Windenergie kann auch auf schonende Weise Offshore erfolgen, dies würde die Windenergieausbeute mehr als verdoppeln. Blockheizkraftwerke mit Erd- oder Biogas ergänzen den Energiemix.

Aber es sollte ein Tabu geben: Es dürfen keine landwirtschaftlichen Flächen für den weiteren Anbau nachwachsender Rohstoffe in Anspruch genommen werden. Dies bedeutet nicht, dass völlig auf die energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe verzichtet werden sollte.

Biogasnutzung mithilfe der bei der Tierhaltung entstehenden Abfälle ist ein Beispiel.

Klaus Zuschke errechnete 1990, dass der gesamte Energiebedarf der Haushalte (ohne PKW) in den schleswig-holsteinischen Kreisen Nordfriesland und Schleswig/Flensburg, zu 100% mit Energie aus Biogaserzeugung zu decken gewesen wäre.

Auch wenn eine – ökologisch sinnvolle – Reduzierung der Fleischproduktion stattfindet, kann auf diese Weise noch ein erheblicher Energieanteil erzeugt werden, vorausgesetzt, es findet eine möglichst vollständige Umsetzung aller Gülle und allen Mists zu Biogas statt.

Möglicherweise ist auch die Verbrennung von Schwachholz aus dem Wald vertretbar, allerdings ist hierbei zu bedenken, dass viele schmarotzende Pflanzen und Insekten auf Totholz angewiesen sind und bei einer Entnahme eine Reduzierung der Artenvielfalt stattfinden könnte. Die Wälder dürfen also nicht ausgefegt werden.

Literatur

Quellenangaben

  1. ) Asit Datta: Welthandel und Welthunger; München 1993
  2. ) ebenda
  3. ) Angela Grosse: Schleichende Verwüstung der Welt; Hamburger Abendblatt v. 26. September 1997
  4. ) Reiner Klingholz: Wahnsinn Wachstum; Hamburg 1994
  5. ) World Watch Institute Report: Zur Lage der Welt; Frankfurt a/M 1997

Weitere Quellen

  • Christiane Schmitt: Die Grünen Seiten; 1997
  • Donella und Dennis Meadows: Die neuen Grenzen des Wachstums; Reinbek 1993
  • Ernst Ulrich von Weizsäcker, Amory B. Lovins, L. Hunter Lovins: FAKTOR VIER – Doppelter Wohlstand – halbierter Naturverbrauch; München 1995
  • Harenberg Lexikon der Gegenwart, Aktuell 98
  • Klaus Zuschke: Positive Gülle-und Abfallumwandlung als regenerative Energieressource; April 1990
  • Richard Gerster: Fallstricke der Verschuldung; Basel 1982

Weblinks